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"Kunst hat die Kraft, Räume zu verwandeln und etwas in uns zu öffnen." – Brigitta Nemeth

Meine Geschichte

Heute lebe und male ich in Wien. Doch der Weg hierher war alles andere als geradlinig.

Ich bin in einer kleinen Stadt im Westen Ungarns aufgewachsen. Kunst war meine erste Sprache, lange bevor ich Worte hatte für das, was ich fühlte. Dieser innere Ruf führte mich durch Europa: von Szombathely über München und Wien bis nach London und Lissabon. Ich wollte verstehen, wie Räume wirken und wie Gestaltung Menschen verändert. Nach meinem Diplom an der Universität für angewandte Kunst Wien wurde ich Head of Design bei Blaha Office und gestaltete neue Arbeitswelten. Internationale Auszeichnungen wie der Red Dot Award und der iF Design Award folgten. Ich hatte erreicht, wovon ich lange geträumt hatte, und war frei genug, einfach ich selbst zu sein.

Eine Reise auf die Azoren wurde zum Wendepunkt. Zehn Meter rohe Leinwand. Wind. Salz. Nur dieses Weiß vor mir. Kein Konzept, nur Gefühl. Dort begann etwas, das ich lange zurückgehalten hatte, wieder zu fließen. Kurz darauf wurde ich Mutter. Mit der Liebe kam eine Krise: Wer bin ich, wenn ich nicht funktioniere, nicht leiste, sondern einfach nur ich bin? Die Antwort war klar: Ich bin Künstlerin. Heute verbinde ich die Präzision einer preisgekrönten Designerin mit der Tiefe persönlicher Wandlung. Räume sind nicht neutral. Sie beeinflussen, wie wir denken, fühlen und uns selbst wahrnehmen.

Ein einziges Werk kann die Atmosphäre eines Raumes verändern und damit auch die Haltung eines Menschen. Kunst ist kein Beiwerk. Sie ist das emotionale Zentrum eines Raumes. Und genau dafür erschaffe ich sie.

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Klimt Villa

Die Ausstellung meiner Werke in der Klimt Villa war ein zutiefst berührender und symbolischer Moment. Dieses historische Haus ist der Ort, an dem Gustav Klimt in den letzten Jahren seines Lebens lebte und arbeitete. Klimt gilt als einer der bedeutendsten und international renommiertesten Maler der Wiener Secession, und sein Vermächtnis prägt bis heute die Geschichte der modernen Kunst.

Meine Arbeiten in diesem Gebäude zu präsentieren, trug eine besondere Intensität in sich. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart entstand ein Dialog, und in dieser Spannung schienen sich meine Gemälde auf neue Weise zu entfalten. Es war ein Moment der Verbindung über die Zeit hinweg und eine Erfahrung, die zugleich demütig und kraftvoll war.